Der richtige Reitplatzplaner spart auf Dauer Kosten

Wie fast immer, wenn es um das Thema Reitböden geht gilt: Fragt man zehn Personen wie ein Reitplatz richtig geschleppt werden muss, erhält man mindestens elf antworten.

Grundsätzlich gilt vorab natürlich, dass für ein gutes Schleppergebnis zunächst das passende Gerät her muss. Abhängig von den eigenen Anforderungen und der vorhandenen Tretschicht sollte ein guter Bahnplaner ausgewählt werden.
Genau so wie für das falsche Schleppen gilt auch bei der Wahl des falschen Bahnplaners: Auf Dauer wird das teuer.
Wer falsch schleppt, verzieht sich die Tretschicht mehr oder weniger schnell und muss so die teuren Lasergrader bezahlen, um den Reitplatz wieder gerade zu schieben. Gerade bei Reitplätzen, die im oberflächenentwässernden System angelegt wurden, ist eine gerade Tretschicht enorm wichtig.

Spiralen, Bahnen, Kreise... - wie schleppt man den Reitboden richtig?


Ist der passende Reitplatzplaner vorhanden, stellt sich die Frage wie muss der Reitboden geschleppt werden?


Wir empfehlen den Reitplatz spiralförmig zu schleppen. Das verhindert das Entstehen von Unebenheiten optimal.
Beginnen Sie am besten auf einem der beiden Zirkel und arbeiten sich dann spurversetzt vor. Hinterher kann der Hufschlag geschleppt werden.

Das Problem mit dem Trennschichtvlies

Wenn Geld gespart werden soll oder ein spezieller Unterbau für den Reitplatz aufgrund von Umweltschutzauflagen nicht in Frage kommt, greifen Reitstallbetreiber hin und wieder auf ein Trennschichtvlies zurück. Doch das birgt Risiken...

Welcher Sand für den Reitplatz?

Fragt man fünf Reiter welchen Sand man für den Reitplatz braucht, erhält man fünf unterschiedliche Meinungen. Quarzsand, Lehmsand, gewaschener Sand... doch welchen Sand braucht man wirklich für den Reitplatz?