| Welcher Sand für den Reitplatz? |
Fragt man fünf Reiter welchen Sand man für den Reitplatz braucht, erhält man fünf unterschiedliche Meinungen. Quarzsand, Lehmsand, gewaschener Sand... doch welchen Sand braucht man wirklich für den Reitplatz?Der richtige Sand für den ReitplatzGrundvorraussetzung für einen guten Reitplatzsand ist, dass der Sand ein reiner Quarzsand ist. Er sollte keine Lehmanteile haben. Denn diese binden Wasser im Reitboden und sind der Grund dafür, dass auf zahlreichen Reitplätzen tiefe Pfützen stehen, wenn es mal ein wenig geregnet hat. Bei einem Quarzsand kann das nicht passieren.Allerdings kann man nicht genug betonen, dass nur ein Quarzsand noch kein guter Sand für den Reitplatz ist: 99% aller Quarzsande in Deutschland und der Schweiz sind für den Reitplatzbau nicht ideal. Denn der Reitplatzsand muss in sich eine gute Struktur haben, um die gewünschte Festigkeit und Elastizität zu erzielen. Sollte man Sand für den Reitplatz mit Vlieshäckseln oder Spänen kombinieren?Auf dem Außenplatz kommt in der Regel Sand pur oder die Variante mit Vlieshäckseln zum Einsatz. Späne (auch Hackschnitzel genannt) eignen sich hier eher weniger, da diese sich durch die dauernde Feuchtigkeit in unseren Regionen sehr schnell zersetzen und so ihre Wirkung verlieren. Dadurch ist der Reitplatz sehr Pflegeaufwendig und hat eine kurze Lebensdauer.Im Fall von Nordsand können wir für den Außenplatz bestens die Variante Nordsand 'pur' empfehlen, da unser Sand in seiner reinen Form bereits ideal für alle Anforderungen geeignet ist. Wer hohe Ansprüche an den Außenplatz stellt kann auch auf ein Nordsand-Vlies-Gemisch zurückgreifen, das noch höhere Festigkeit bietet. |
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