Reithallensand sollte trittsicher, elastisch und staubarm sein. Oftmals wird beim Reithallenboden die Tretschicht mit Zuschlagstoffen versehen, um beste Reiteigenschaften zu erzielen. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme für Reithallenböden.
Reithallensand: Darauf kommt es an
Für den Reithallenboden sollte ein Reithallensand gewählt werden, der staubarm ist und eine gute Grundfestigkeit mit sich bringt. Während auf dem Reitplatz eher Reitsande ohne Zuschlagstoffe eingesetzt werden, sind beim Reithallenboden vor allem Vlies oder Späne beliebt.
Diese sollen dem Boden eine gute Festigkeit mit entsprechender Elastizität verschaffen.
Reithallensand mit Vlies
Die heute beliebteste Variante für den Reithallenboden ist eine Mischung der Tretschicht mit Vlies. Hier ist zwischen Vlieshäckseln und Fasern zu unterscheiden, die teils deutlich andere Reiteigenschaften erzielen.
Der Vorteil dieser Variante ist die - bei vernünftiger Pflege - hohe Langlebigkeit des Reitbodens. Werden gute Materialien eingesetzt, kann der Reithallensand durchaus 15 Jahre und länger halten. Außerdem speichert Vlies Wasser, sodass der Reithallensand weniger bewässert werden muss.
Der natürliche Reithallenboden
Späne oder Hackschnitzel sind reine Naturprodukte und bieten einen gesunden Untergrund für das Reiten. Mit dem richtigen Mischungsverhältnis von Reithallensand und Spänen lässt sich ein hervorragender Reithallenboden erstellen. Der Nachteil dieser Variante ist die kürzere Lebensdauer gegenüber der Tretschicht mit Vlies.
Ob Sie Ihren Reithallensand mit Vlies oder Spänen mischen kommt letztlich natürlich auf die Anforderungen an, die Sie an Ihren Reithallenboden stellen. Das Budget spielt - aufgrund der in letzter Zeit stark gestiegenen Preise für Späne - kaum noch eine Rolle.
Themen, die Sie auch interessieren könnten:
» Reitplatz selber bauen
» Reitsand mit Vlies
» Reitsand mit Spänen
|