Bewässern mit der Hand


Wer gar nicht investieren möchte, kann seinen Reitboden mit einem Schlauch bewässern. Allerdings sollten gerade Stallbetreiber hier die Arbeitszeit gegen die Kosten einer Investition in eine Beregnungsanlage rechnen. Denn mit der Hand braucht man schon einige Zeit.

Ob die Bewässerung des Reitbodens per Hand ein Vor- oder Nachteil ist, kommt auf die Person an: In der Regel wird dadurch die Bewässerung ungleichmäßig, wodurch man sich den Reitplatzbelag schneller verzieht. Ein ungleichmäßiger Feuchtigkeitsgehalt kann natürlich auch zu ungleichmäßigen Reitbedingungen führen. Wer aber ein gutes Gefühl für die Mengen hat, der kann z.B. auch genau das für sich nutzen: So haben z.B. Reithallenböden oft partielle Sonneneinstrahlung durch Fenster, wodurch das Wasser in der Tretschicht schneller verdampft. Hier kann bei der Bewässerung per Hand gut ausgeglichen werden.

Insgesamt ist die "Hand-Methode" aber nur zu empfehlen, wenn man genügend Zeit mitbringt. Auch, wenn ein Rasensprenger eingesetzt wird, kostet diese Variante trotzdem einiges an Zeit.


 

Reitplatz mit Fass bewässern





Mit einem Güllefass o.ä. lässt sich natürlich schnell eine ordentliche Menge Wasser aufbringen. Die Reitflächen können so in recht kurzer Zeit feucht gehalten werden. Auch hier ist die Person entscheidend, die die Bewässerung durchführt. Je nach Fähigkeiten kann man mit dem Fass natürlich auch sehr schnell einen sehr ungleichmäßigen Feuchtigkeitsgrad des Reitplatzbelag schaffen.

Pfiffige Ideen helfen bei dieser Bewässerungsmethode. So hat unser Kunde Herr Hahn vom Weingut Badischer Hof eine Vorrichtung entwickelt, die am Fass befestigt werden kann und das Wasser gleichmäßiger verteilt (siehe Foto oben). 


 

 

Professionelle Beregnungsanlage


Als Ideallösung für die Reitplatz-Bewässerung ist natürlich eine Beregnungsanlage vom Profi anzusehen. Ob mit Strängen oder als fahrbare Anlage - eine professionelle Beregnungsanlage verteilt das Wasser mit einem feinen Nebel gleichmäßig und sehr gut dosierbar.

Sehr praktisch dabei sind die heute standardmäßigen, kleinen Computer, mit denen man die Anlage timen und z.B. auf Nachts einstellen kann.

Auch der Grundsatz "besser oft und weniger" (also idealerweise täglich in kleinen Mengen den Reitboden beregnen) lässt sich mit einer computergesteuerten Beregnungsanlage am besten umsetzen.

Der entscheidende Nachteil liegt natürlich im Anschaffungspreis einer solchen Anlage. Auch sollte man sich vergewissern, dass der Anbieter auch tatsächlich Erfahrungen mit Reitböden und deren hohen Ansprüchen an gleichmäßige Beregnung hat.

 

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